Porta und Piazza del Popolo

- Roma Viva

Porta und Piazza del Popolo

Porta und Piazza del Popolo

Durch die Porta del Popolo, der antiken Porta Flaminia der Aurelianischen Stadtmauern, sind bis zum Ende des 19. Jhs. alle von Norden kommenden reisenden in die Stadt eingezogen. Die Erneuerung der Außenseite durch Michelangelo und die der Innenseite durch Bernini haben endgültig jegliche Spuren des antiken römischen Stadttors beseitigt, wie auch nichts mehr vom ländlichen Rom übrig ist, das bis ins 15. Jh. den empfing, der durch das Tor kam.

Gärten und Parks wurden in den folgenden Jahrhunderten und besonders nach der Anlage des Ripetta-Hafens durch Wohnviertel ersetzt. Am Ende des 16. Jhs. ließ Sixtus V hier den Obelisken aufstellen, der den Beginn des wichtigsten urbanistischen Plans der Renaissance-Zeit bedeutete: den Dreizack.
Der Obeliks aus dem 13. Jh. v. Chr. - der erste, der aus Ägypten nach Rom gebracht wurde, stand seit augusteischer Zeit auf der Mittellinie des Circus Maximus. Das Gebiet vor der Porta del Popolo erhielt nach drei Jahrhunderten baulicher Eingriffe am Anfang des 19. Jhs. seine endgültige Form. Diese letzte große Arbeit des päpstlichen Roms wurde dem Architekten Giuseppe Valadier übertragen, der mit seinem Entwurf die früheren Teile der Platzanlage gut zusammenzufassen wusste und ein perfektes Zusammenleben von Architektur und Natur ermöglichte.

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