Makro ist das Akronym, das das neue Museum für moderne Kunst in Rom bezeichnet. Man hat beschlossen, ein bereits existierendes Gebäude den Notwendigkeiten der Kunst anzupassen, und zwar eine frühere Bierfabrik von Peroni mit ihren 10000 Quadratmetern in einem Gebiet, das am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jhs. eine starke Entwicklung erlebt hat.
Die Kunst und ihr Ort soll wiederum ein Stadtviertel beleben, indem sie um sich herum sowohl die Anwohner als auch die Künstler schart.
Die Kunst lebt also nicht mehr außerhalb des sozialen und des städtischen Umfeldes, wie dies in den vergangenen Jahrzehnten der Fall war und sie richtet sich nicht mehr nur an eine Elite, sondern an jeden, der sich ihr nähern möchte. Odile Cecoq, der Sieger des internationalen Wettbewerbs von 1998, hat die 1000 qum der ehemaligen Peroni-Fabrik für die Interaktion zwischen verschiedenen Kunstformen ausgestattet: Musik, bildende Kunst, Kino, Theater, Tanz, Literatur. Von der Kunst in allen ihren Formen geht ein großer Impuls für die
Erneuerung der Stadt aus.