Der achteckige Saal, ein Teil des Komplexes der Diokletiansthermen, hieß ursprünglich Saal der Minerva. Wahrscheinlich war dies eigentlich ein Durchgangsraum; 1928 wurde er als Planetarium umgestaltet.
Er hat eine achteckige Form und in den Ecken halbkreisförmige Nischen, eine schirmförmige Kuppel mit Öffnung; heute sind hier die bedeutendsten Statuen des römischen Nationalmuseums untergebracht, alles Werke, die aus Thermenbauten stammen.
Man betritt diesen Teil des Nationalmuseums mit derselben Eintrittskarte wie die anderen Abteilungen: den Palazzo Massimo und das epigraphische Museum der Diokletiansthermen.