Der Platz vor dem Termini-Bahnhof empfängt die Besucher mit einer außergewöhnlichen Übersicht über die Stadt. Rechts wird der Platz von einem langen Stück der Servianischen Mauern begrenzt. Diese ersten Stadtmauern wurden im 6. Jh. v. Chr. vom König Servius Tullius gebaut und nach zwei Jahrhunderten erweitert.
Sie waren elf Kilometer lang und umschlossen eine Oberfläche von mehr als 400 Hektar, die größte Stadt der Antike. Die Mauern wurden zum letzten mal zur Zeit des Augustus restauriert, als Rom, das nun Herrscherin der Welt war, keine Verteidigungswerke mehr brauchte.
Gegenüber von der Platzanlage befinden sich die Rest der großen Thermen des Diokletian, der größten der Kaiserzeit, nach denen der Termini-Bahnhof seinen Namen erhalten hat.
Und auf der linken Seite befinden sich die neuen Stadtviertel mit Bauten vom Anfang des Jahrhunderts und der Geschichte Roms als Hauptstadt.