Das Operntheater von Rom wurde auf entschiedenen Wunsch des Unternehmers Costanzi errichtet, dessen Namen es für einige Zeit trug. Das völlige Fehlen von Theaterbauten für die Mittelschicht in den neuen Stadtvierteln überzeugte Costanzi von der Notwendigkeit dieses innovativen Opernbaus.
Im Laufe der Arbeiten traten Reste einer kaiserzeitlichen Villa vom Ende des 2. Jhs. ans Licht, ohne dass man darauf geachtet hätte. Die Einweihung des Theaters im Beisein König Umbertos I und der Königin Margherita fand am 27. 11. 1880 statt. Am selben Abend zeichnete der Souverän Costanzi mit dem Titel eines Ritters der italienischen Krone aus.
Das Theater wurde 1926 von der Stadt Rom erworben und Pio Piacentini wurde sofort mit dem völligen Umbau beauftragt. Die Ar- v vbb beiten wurden erst 1960 beendet.