Gianicolo und Piazzale Garibaldi

- Roma Viva

Gianicolo und Piazzale Garibaldi

Gianicolo und Piazzale Garibaldi

Der Gianicolo, der achte Hügel Roms, war - wie schon gesagt - für die Kontrolle und die Verteidigung der Stadt unverzichtbar, so dass als Zeichen der Sicherheit eine Fahne gehisst wurde, wenn auf dem Marsfeld Volksversammlungen stattfanden. Das gesamte Gebiet blieb bis zur Zeit Aurelians aus dem Pomerium, der idealen Grenze des heiligen Territoriums Roms ausgeschlossen.

Auf diesem Hügel wurden wichtige Persönlichkeiten bestattet wie der König Numa Pompilius und die Dichter Ennius und Cäcilius Statius. Der Hügel spielte erneut eine wichtige Rolle, als die französischen Truppen, die von Papst Pius IX gegen die neugegründete römische Republik zu Hilfe gerufen worden waren, am 29.4.1849 ihren Angriff unternahmen.
Die von Giuseppe Garibaldi angeführten Freiwilligen waren nach zweimonatigem hartem Kampf zur Aufgabe gezwungen und das Triumvirat von Mazzini, Armellini und Saffi musste ins Exil gehen. Das große Garbibaldi-Denkmal steht auf dem Mittelplatz, und vom höchsten Punkt des Hügels aus blickt der Held auf Rom.
Unweit von hier, längs der Straße, die vom Gianicolo zum Vatikan führt, befindet sich dagegen das Denkmal für Anita Garibaldi, dort wo die Frau nach dem Willen Garibaldis selbst bestattet wurde.

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