Die Piazza Venezia ist das Zentrum Roms, in dem die verschiedenen historischen Epochen der Stadt aufeinandertreffen, das Rom der Anfänge und das der Päpste, und gleichzeitig ist sie der erste Platz der Hauptstadt, der erste mit Gasbeleuchtung und Pferdebahn. Eine vollständige Umgestaltung erfolgte zu Beginn des 20. Jhs., um das Vittoriano in den Platz einzubeziehen.
Seinen Namen verdankt der Platz dem Palazzo Venezia, zu Beginn eine bescheidene Unterkunft der Kardinäle der Basilica von San Marco, die dann 1440 von Paul II zur Papstresidenz umgebaut wurde. Der Palast wurde nach den Theorien des ersten Renaissance-Architekten Leon Battista Alberti über das Verhältnis von Gebäude und städtischem Umfeld gebaut und besteht aus einem Block mit rechteckigem Grundriss und Ecktürmen, Innenhof mit Portikus, wobei die Basilica von S. Marco als Palastkapelle dient.


