Die heutige Porta Portese ist das Ergebnis einer Erneuerung der Stadtmauern im 17. Jh. Nach dem Willen Urbans VIII wurde auf diese Weise nach der verheerenden Plünderung Roms durch die Landsknechte die Verteidigung des Gianicolo gesorgt. Das Stadttor steht an der Stelle der alten Porta Portuensis der Aurelianischen Stadtmauer.
Am Ende des 3. Jhs. n. Chr. hatte Aurelian zum ersten Mal Trastevere und den Gianicolo in die Verteidigungslinien der Stadt einbezogen, denn er hielt dieses Gebiet für äußerst wichtig für die Kontrolle des Gebiets.
Aus diesem Tor kam die via Portuense, die - wie andere römische Straßen - nach ihrem Endpunkt benannt war, den Häfen (Portus) des Claudius und des Trajan. Es handelte sich also um eine der wichtigsten Wirtschaftsstraßen, über die die römischen Märkte versorgt wurden.
Porta Portese ist heute der wichtigste Flohmarkt in Rom, der sich auch über die umliegenden Straßenzüge ausdehnt und bis zum Viale Trastevere reicht.